Statement der CSU-Stadtratsfraktion für die Erlanger Nachrichten:

In einem Auswahlverfahren, an dem alle Fraktionen und Gruppierungen im Erlanger Stadtrat vertreten waren, hat sich Dieter Rosner als geeigneter Kandidat präsentiert. Seine Vorstellung war überzeugend. Herr Rosner bringt für die Position des Sozialreferenten die notwendige Erfahrung aus seiner Tätigkeit bei der Stadt Nürnberg mit.

Es ist in vielen Städten gute Tradition, dass die größeren Fraktionen das Vorschlagsrecht für die Besetzung von Referaten erhalten. Gemäß der Kooperationsvereinbarung zwischen CSU und SPD steht in Erlangen für das Sozialreferat das Vorschlagsrecht der SPD zu. Ähnlich verhält es sich mit dem Vorschlagsrecht für das Umweltreferat. Hier hat die Grüne Liste das Vorschlagsrecht. Wir gehen davon aus, dass die großen Fraktionen dem jeweiligen Vorschlag zur Stellenbesetzung folgen werden.

Nachdem Herr Rosner die notwendigen persönlichen Voraussetzungen wie die fachliche Qualifikation und nötige Erfahrung mitbringt ist er für uns grundsätzlich wählbar. Dass Herr Rosner mit Frau Pfister, der Fraktionsvorsitzenden der SPD Fraktion, verheiratet ist, stellt dabei keinen formalen Hinderungsgrund dar. Die Berücksichtigung dieser Tatsache bei der Auswahl des Kandidaten obliegt der SPD.

Wir sind sicher, dass mit Herrn Rosner ein geeigneter Kandidat gefunden wurde, der auch den notwendigen Gestaltungswillen für das Sozialreferat mitbringt. Die Arbeit eines berufsmäßigen Stadtrates hat in der Zusammenarbeit mit den gewählten Stadträten überparteilich zu erfolgen. Wir gehen davon aus, dass Herr Rosner dem gerecht wird.

Am Montag, den 12.10.2020, wird sich der Kandidat Herr Rosner in der CSU-Stadtratsfraktion nochmal ausführlich vorstellen und den Stadträten der CSU Fraktion Rede und Antwort stehen.